Eva Lexa Lexova beschreibt in ihrem Buch die letzen eineinhalb Jahre vor Fernsehsenders CT24. Das hört sich zunächst unspektakulär an, ist aber alles andere als langweilig. Eva Lexa schildert in ihrem Buch dem öffentlichen, politischen, aber auch im privaten Leben der tschechische Gesellschaft. Dabei benutzt sie einen satirischen, fast provokanten Stil, der von ihren Ex- Landsleuten als Nestbeschmutzung bezeichnet wurde.
Die Autorin bringt uns ihre persönliche Erlebnisse in ihre Ex-Heimat, die sich Demokratie nennt, aber keine ist. Vetternwirtschaft und Korruption gehören zum Alltag der politischen Szene in Prag. Sie beschreibt den Zustand in satirischer und ehrlicher Weise. Eva Lexa Lexova bringt uns die Menschen nahe, die nach Zeiten von Diktatur und Totalität ihre ersten Gehversuche in der EU unternehmen. Es ist aber alles andere, als eine freie Meinungsäußerung, die die Menschen sich angeeignet haben. Das tägliche Miteinander ist geprägt von gegenseitiger Respektlosigkeit. Die Menschen denken, es entspräche der Demokratie, wenn sie ihre Eindrücke frei und rücksichtslos aussprechen, selbst wenn sie andere damit tief verletzen. Diese charakterlichen Schwächen hat die Autorin als Emigrantin zuhauf erfahren müssen. Sie beschreibt in einer äußerst interessanten und furiosen Sprache, die uns an Kafka erinnern lässt, ihre Erlebnisse. Im Verlauf der Geschehnisse kommt sich der Leser vor, als ob er in Kafkas Schloss ein stiller Beobachter wäre.
Die Verhältnisse in Tschechien lassen uns tatsächlich daran glauben, dass Kafkas Prozess lebendig ist. Menschen, die andere Menschen um Millionen gebracht haben, laufen frei herum; aber ein Roman Smetana wird eingesperrt, weil er Politiker auf ihren Plakaten verunstaltet hat.
 Zeman, der Präsident bezeichnet Journalisten als Unkraut, als Abschaum der Gesellschaft und ist dem Russland Putins nicht abgeneigt. Bereits in der direkten Wahl des Präsidenten wurde das offensichtlich. Zeman war dem Osten, Moskau, näher als sein politischer Gegner Karl Schwarzenberg, der eher mit dem Westen liebäugelte. Die Ansichten Zemans über die Medien sind wahr. Miloš Zeman empfindet den Journalisten gegenüber vermutlich Neid, weil er der „gesprächige Kommentator“ sein will. Er will allein glänzen mit seinen Kommentaren, die er liebt. Er fühlt sich als der größte Journalist im Staate. Alles andere, was gedruckt wird, ist Shit. Im ersten Jahr seiner Amtszeit stellte sich heraus, dass Zeman bezüglich emotionaler Intelligenz und Einfühlungsvermögen gravierende Schwäche aufweist. In einer Fernsehdebatte zum Thema Vergewaltigung machte er geschmacklose Witze. Während die Hälfte des Landes noch mit Hochwasser kämpfe, sprach er über das „letzte“ Hochwasser. Als er die Journalisten in die betroffenen Gebiete schickte, meinte er aber bitte ohne Wiederkehr. Als ihn jemand zum Schicksal der entführten tschechischen Frauen in Pakistan befragte, macht er Witze über die Taliban. In einer Zigarettenfabrik hat er in eine Rede gesagt, dass das Rauchen ab 27 Jahre gesund sei.


Eva Lexa Lexova ist Journalistin. Ihr komplexes Werk hält sich nicht mit Nebensächlichkeiten auf. Sie schildert auf sehr direkte und spannende Weise ihre Erlebnisse und Beobachtungen.

Das Buch bringt uns näher an die Geschehnisse dieses Landes, von dem uns keine Grenze mehr trennt, als jede mediale Mitteilung, da es auch den Alltag der einfachen Menschen widerspiegelt. Die Autorin zeigt uns ein Land, mitten in Europa, in dem die rassistischen Ausschreitungen selbst unter Kindern zunehmen. Heute sind es die Roma, wer wird es morgen sein?


Es sind nur Slogans der Autokratie Zemans, gemischt mit latenter Russophobia (Putins Metapher), die Tschechien wieder gen Osten führen. Die linke Mehrheit "könnte" möglicherweise das Land in eine neue Totalität führen.
Man kann sich schwer vorstellen, wenn ein Arbeiter oder Angestellter betrunken zur Arbeit käme. Natürlich wurde er sofort gefeuert. Der Präsident wird vom Geld des Volkes bezahlt, das Volk beschäftigt und entlohnt ihn. Er sollte während der Arbeit auch nicht trinken.

Normalerweise, wenn ich fertig mit einem Aufgabe war fiel ich in ein schwarzes Loch. Nicht bei der "Ich hörte mich schweigen" — ich war froh, das es zu Ende war. Ich war zwar fertig mit dem Buch aber die Tschechische Gesellschaft die Politik im Prag, die bleibt die gleiche.
Ein Witz: Der Witz geht so: Zwei Freunde unterhalten sich über die Wahlen. „Wenn wirst du dieses mal wählen?“ „ Na die Kommunisten doch“. „Ja das schon aber von welcher Partei?“
Mit Witzen jeder Art, auch Kinderwitzen wird ein tschechisches Kind, wie ich es mal war, gross. Trotz Kommunisten war meine Kindheit so, wie jedes Kind es haben sollte. Intakte Familie, alle Tiere die man sich vorstellen kann, auch sogar eine Ziege und zwei Schaffe. Pferd Lojza war kein Tier, es war ein Familienmitglied, dann die Tanten, bei uns war immer eine Tante, die mich Handarbeiten lernte, und malen könnte ich wie jeder in meine Familie. Als ich 11 Jahre alt war hat mich der Akademischer Professor Dr. Kudelka sagte: Du kommst aus eine Familie wo alle malen  können, dich werde ich nichts beibringen können. Genauso war es. Deshalb könnte ich später mit Grafik Geld verdienen, fotografieren und modellieren weil mein Gefühl für Proportionen sehr ausgeprägt ist. Mit dreizehn Jahre habe ich die Kinderbibliothek ausgelesen, habe Erlaubnis bekommen, in die Erwachsene Abteilung zu gehen. Natürlich musste ich die Bücher die ich mich ausleihen wollte erst mal der Bibliothekarin zeigen, so kam es das ich bis ich Prag verlassen habe, so ziemlich alles was wichtig und klassisch war, gelesen. Mein erstes Buch war OBLOMOV.
Ich ging ungern in die Emigration aber ich wollte reisen, ich war 22 als die Besetzter 1968 kamen. Ich war damit nicht einverstanden, dass ich ab jetzt die Welt nicht mehr umarmen sollte, mich fügen sollte unter Totalität zu leben das war nicht das Ziel was ich mir vorgenommen habe. Ich ging 14 Tage nachdem Prag okkupiert worden war, nach München. Hier lebe ich gern noch heute. Natürlich ist Emigration ein böse Schnitt in jedem Leben. Ganze die Jahre kommt ab und zu ganz kleine Zweifel ob ich es richtig gemacht habe? Ja nachdem ich Umleitung über Moskau geschrieben habe, weiss ich es sicher, „Du hast gut gemacht“. Mit der Heimat die ich als Kind erlebt habe, hat die Tschechische Republik nichts mehr zu tun. Manchmal denke ich das die Menschen die dort leben, oder mit denen ich zu tun hatte, wenn ich zu Besuch kam, die Demokratie, über die sie denken das sie jetzt haben, mit Unverschämtheit verwechseln haben. Und dabei leben sie in eine sehr schlimme Art von Kapitalismus die man sich nur denken kann. Haben einen Präsidenten gehabt der Kugelschreiben bei Staatsbesucher klaut, sein Nachfolger sagt; Hitler war abstinent und vegetarian und hat den Krieg verloren. Churchil trank und rauchte und hat der Krieg gewonnen. Und Zeman selbst? Trinkt und raucht und nach dem er bei offiziellen Anlass betrunken wie ein Haubitze war, sagte seine Sprecherin: Es war eine schwache Virenelle Erkrankung. Die Krone des Geschehen war als Zeman sagte: Er wurde sich selbst auch nicht glauben
Hier in Deutschland haben mir nette Menschen geholfen das ich sehr schnell Deutsch lernte, Arbeit fand und ich könnte auch meinen Wünsch den ich im Prag hatte, verwirklichen. Ich reiste in der Weltgeschichte herum, ich machte mit meinem Ex-Mann Bildbände und alle meine Reisen wurden veröffentlich, ich schrieb so das ich manchmal hörte: Könnte sein das du die Tochter von E. E.Kisch bist? Erst heute denke ich es auch. Es gab bestimmt nach dem Krieg auch im Prag eine „Besenkammer“ und meine Mutter hatte bevor ich geboren wurde im Luzerna-Palast gearbeitet. Luzerna war auch ganze die Jahre des schreckliches Krieges geöffnet. Luzerna hat dem Vater von Vaclav Havel gehört der wahrscheinlich gezwungen von den Nazi war, die Luzerna weiter zu betreiben.
Also nach dem Krieg als wieder die Emigranten zurück nach Prag kehrten, da könnte es schon sein das der Egon Erwin Kisch und meine Mutter die sehr schön und intelligent war, sich ins Auge gefallen haben. Obwohl ich nur die schönste Erinnerungen habe an meinem Vater, trotzdem wenn ich Kisch- Kuckuckskind sein sollte, hätte ich nichts dagegen, wäre ich es gern. Die Fotos die man bei Google über ihn sieht die sind schon sehr ähnlich mit meinem. Aus Spass habe ich mal ein
Cover gemacht mit einem Bild von Kisch ich machte uns ein Auge gemeinsam, am Ende der Arbeit wusste ich nicht mehr vom wem das dritte Auge stammt.

Kalender 2017

Sprüche unter dem Raben
Sprüche unter dem Raben

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Rose im Schnee
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Und wenn wir die ganze Welt durchreisen, um das Schöne zu finden: Wir mögen es in uns tragen, sonst finden wir es nicht.

Wald
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Mahatma Gandhi

 

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„Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.“ Mahatma Gandhi

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Paula macht es uns vor!
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Die Freundschaft ist zu Ende, wenn

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Gewissen annehmen...

E.L.L.

In Englischen Garten...
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Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand. Arthur Schopenhauer

"Die Art wie dich jemand

behandelt sagt aus,

was für ein Mensch er ist und nicht,

was für ein Mensch Du bist."

E.L.L.

Die beste Rache ist: darüber hinweg kommen und einfach fröhlich weiter machen. Gib niemals jemandem die Genugtuung dich leiden zu sehen. Samedin Selimović


Niemand weist über dich mehr zu berichten als der

der dich am wenigsten kennt.

 

Eva Lexa Lexova

Klag niemand dein Leid so wird es nicht breit. Deutsches Sprichwort

Was man Talent nennt, ist nichts anderes als fortgesetzte harte Arbeit, die richtig gemacht wird. ( Winslow Homer )

Es ist besser für sich selbst zu schreiben und kein Publikum zu haben, als für Publikum zu schreiben und kein Selbst zu haben. (Cyril Connolly)